Trentemøller – The Trentemøller Chronicles

Nach der sehr natürlich-organisch klingenden This Bliss von Pantha du Prince (über die ich bisher noch nichts geschrieben habe, weil ich es kaum in Worte fassen kann, kaufenkaufenkaufen!) ist The Trentemøller Chronicles für mich das zweite Pflicht-Minimal-Album dieses Jahres (obwohl ich keine Ahnung von Elektro habe).
Scharf gezeichnete Beats, ohne übermäßigen Einsatz von Delays oder sonstigen Echo-Effekten, Analog-Synth-Melodien, Gameboy-Sounds, ein paar ausgefuchste Klicksounds, geschmackvoller Filtereinsatz, drückende Bass-Drum-Einsätze, unbedingt tanzbar – was will man mehr?!
Trentemøller zeigt nach einer für meine Begriffe eher schwächeren The Last Resort(1), dass es a) möglich ist, nach einem einzigen Album eine Best-Of-CD rauszubringen und b) zweieinhalb Stunden gute Musik für 17 Euro auf ein Doppel-Album zu packen – Chapeau!
Auf der ersten Scheibe bedient er sich seines eigenen Fundus, während er auf der zweiten CD eindrucksvoll seine Remix-Fertigkeiten demonstrieren kann ( z.B. von Röyksopp, Moby, etc.). Alles in allem gelungen!
Interpret: Trentemøller
Tracks: 24
Länge: 2 Stunden 30 Minuten
Erscheinungsjahr: 2007
Lieblingstracks: Physical Fraction, Killer Kat, What Else Is There? (Remix, Original von Röyksopp)
(1) Hab mir die Last Resort nochmal angehört… sie ist… äh… doch gut. Muss wohl beim Hören damals einen schlechten Tag gehabt haben.
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