StudiVZ-Abschied
Der deutsche Facebook-Ableger StudiVZ wurde vor einigen Tagen für irgendeinen Betrag zwischen 40 und 100 Millionen Euro von der Holtzbrinck-Verlagsgruppe übernommen. Alles, was es an Negativem über das StudiVZ zu berichten gibt, läßt sich in Don Alphonsos Blogbar nachlesen. Interessant ist, dass kurz vor der endgültigen Übernahme die Sicherheitslücken im StudiVZ dermaßen überhand nahmen, dass es einigen findigen Hackern (obwohl es so einfach war, dass der Begriff “Hacker” ein wenig hoch gegriffen ist) durch sogenanntes crawling, also dem Auslesen aller Nutzerdaten auf einen Rutsch, möglich war, den kompletten Datenbestand, der wohl das Hauptargument für den Kauf eines Studentenportals ist, zu sichern. Nun gibt es erste Auswertungen dieser Daten für jeden.
Interessant, Musikwissenschaftler haben so ziemlich die meisten Freunde, getoppt werden sie nur noch von Sportwissenschaftlern. Wenn Theaterwissenschaft ins StudiVZ aufgenommen werden würde, könnte man wohl auch eine neue Nr. 1 beim Frauenanteil der Studiengänge verzeichnen.
Naja, ich hab mich jedenfalls abgemeldet. Nicht nur aus den oben genannten Gründen. Aber abgemeldet habe ich mich trotzdem. Wer dafür weitere Gründe vorgebetet bekommen möchte, hört sich am Besten die Trackback-Ausgabe zum Thema an.
via basicthinking.org.
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