Zu Weihnachten habe ich von den Eltern meiner Freundin ein Buch geschenkt bekommen, Die drei Stigmata des Palmer Eldritch von Philip K. Dick. Begeistert von diesem Buch, begab ich mich zu meinem lokalen Buchhändler, um dort weitere Bücher von Dick zu erwerben und stiess auf Ubik und Zeit aus den Fugen.
Ubik handelt von Joe Chip, einem Psi-Feld-Messer und seinen Kollegen, sogenannten Inerten, welche in der Lage sind, die Fähigkeiten von z.B. telepathisch begabten Menschen oder den in die Zukunft sehenden Präkogs zu blockieren.
Chip ist Angestellter bei Glen Runciter, der bei einem Attentat auf dem Mond als einziger einer großen Gruppe von Inerten stirbt. Nach der Rückkehr der Gruppe zur Erde häufen sich mysteriöse Todesfälle in der Gruppe und merkwürdige Nachrichten von Runciter, in denen immer wieder das Schlüsselwort Ubik auftaucht.
Chip kommt – nach einem Besuch im Moratorium “Unsere lieben Anverwandten”, in dem man mit kürzlich verstorbenen Personen reden kann, wenn sie rechtzeitig in Kaltpackung gebracht worden sind – nach und nach auf die Idee, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmt und er sich wirklich beeilen muss, wenn er noch eine Chance haben will.
Ubik ist, wie die Stigmata und der Marsianische Zeitsturz, ein sehr gutes Buch und uneingeschränkt zu empfehlen. Momentan lese ich gerade Zeit aus den Fugen, welches mir bisher nicht allzu gelungen erscheint. Aber kann ja noch werden.