Floskeln
Das “…und zwar…”-Thema hatte ich heute ja bereits, in Kürze: Es nervt, dass sich diese Vergewaltigung der Sprache so langsam einschleicht, ähnlich wie das “weil-mit-anschließendem-Hauptsatz”-Virus… Vor allem nervt es, dass sich dieser latente Sprachverfall dort ereignet, wo man die Sprache eigentlich feiern sollte: Im Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften meiner Uni. Eine Freundin eben per Chat dazu:
“So Floskeln nutzt man manchmal, wenn einem die Sprache als dünne Eisdecke erscheint, zumindest.”
Zitat leicht umformuliert.
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