Feist – Let it Die

Feist - Let It Die

Warum hat mir eigentlich niemand gesagt, dass ich anstatt der Verlegenheitsalben, die ich in letzter Zeit kaufte (3xMorcheeba, 2xRöyksopp, uvm.), Let It Die von Feist hätte kaufen sollen. Das habe ich gerade getan, dieses Album ist der absolute Knaller, wer Emiliana Torrini, Bjork oder Portishead mag, ist bei Feist gut aufgehoben. Aber wem erzähle ich das, alle außer mir haben das Album ja schon gekauft sonst gäbe es mit Sicherheit keine Neuauflage.

Bin – ganz nebenbei – schon sehr gespannt auf das aktuelle Album The Reminder, das habe ich gleich mitgekauft.

Interpretin: Leslie Feist
Tracks: 12
Länge: 40,5 Minuten
Erscheinungsjahr: 2004
Produzent: Gonzales, Renauld Letang

Lieblingstracks: Lonely lonely, Mushaboom, Gatekeeper

Update: Hmm… The Reminder scheint erwachsener zu sein. Interessant ist das Stück Intuition, das wirkt, als sei es in einer großen Halle mit einer leichten Rückkopplung und einem leichten Zerren auf dem Gesang aufgenommen. Klingt wirklich sehr schön. Man möchte anderen neuen Songwritern und ihren Produzenten einen ähnlichen Mut zur Imperfektion, zum absichtsvoll häßlich gestalteten Sound wünschen.

  1. “absichtsvoll häßlich gestalteten Sound” da habe ich so meine probleme mit…

    Treffender Kommentar in stereoplay: “Kunstwerke zwischen Bossa, Schrammel-Pop, Jazz, Sicko-Blues und Lovesongs. Vorgetragen mit Klampfe und unschuldiger Mädchenstimme. Gefährlich.” :-)

  2. Ja, das war auch nicht so generalisierend gemeint, wie es klingt. Ein weiteres schönes Beispiel dafür ist “1 2 3 4″, sobald der Gesang einsetzt, hört man ein deutliches Koppeln.

    Ich wollte sagen, dass ich mir generell mehr Mut zum Fehler in der Produktion wünsche, Kopplungen, Zerren, Rauschen…

    Und sehr schade, dass ich keine Karten für das Konzert im Admiralspalast bekommen konnte. Das ist wirklich ein Drama.

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