Das große Problem des JooJoo-Tablets?

Es kommt nicht von Apple. Ruckelnde Benutzeroberflächen, ein Hintergrund, der unmotiviert seine Farbe ändert und eine 1-MP-Kamera, nur ein einziger USB-Port? Das sind Restriktionen, die bei Apple entweder niemals vorkämen oder die wir uns gern gefallen ließen, wenn sie von Apple zugunsten einer besseren Benutzbarkeit geopfert werden, aber nicht von einer drittklassigen Firma, die eine Idee bei TechCrunch geklaut hat und dann in einer frühen Beta als JooJoo vermarktet, um auf der großen Apple-Tablet-Welle mitzureiten. You have to try harder. Video hier.

Oscar Peterson – We Get Requests

we-get-requests

Mein persönliches Jazz-Album 2009. Peterson spielt mit einer kaum zu fassenden Leichtfingrigkeit Standards sowie eine Eigenkomposition. Obwohl das Album oft als eines der Schwächsten des kanadischen Klaviervirtuosen gehandelt wird, eignet es sich für den Sonntagsbrunch mindestens genauso gut wie meine persönliche Frühstücks-Nr.-1, Cannonball Adderleys “Know What I Mean?!”

Interpret: Oscar Peterson
Tracks: 10
Länge: 40:08 Minuten
Erscheinungsjahr: 1964
Oscar Peterson – piano
Ray Brown – double bass
Ed Thigpen – drums

Lieblingstracks: My One And Only Love, Have You Met Miss Jones?

Weiter gehts.

Irgendwann muss es ja mal weitergehen. Irgendwie. Deswegen kommt jetzt der selbstreflexive Müll, vor dem ich mich mindestens ein Jahr lang gedrückt habe. Ausgelöst wurde dieses Posting durch den intensiven und einsamen Konsum von Californication und das Durchschauen der Besucherstatistiken dieses Blogs, welches mir soeben den/die 21.700ste/n Besucher/in verkündete. Das klingt jetzt erstmal viel, 21.700 Leute, die sich für das, was ich so geschrieben habe, interessiert haben… wenn ihr euch das Blog dann allerdings mal durchlest, stellt ihr fest, dass es eher 21.700 Leute sind, die sich irgendwelchen Kram, den ich hier verlinkt und im besten Falle lakonisch kommentiert habe, gelesen haben. Gelangweilte Welt.

Ein wenig erschrocken, zugleich aber auch positiv berührt stelle ich fest, dass der Großteil von euch, die ihr diese Seite in den letzten Wochen besucht habt, nach “Send More Cats” oder “Armin Hempel” bei Google gesucht hat – obwohl ich mich unheimlich gern selbst google, kann ichs dann doch nicht so oft gewesen sein, hoffe ich zumindest.

Was ihr dann vorgefunden habt, muss sich unheimlich enttäuschend lesen – entweder die schon angesprochenen belanglosen Links oder uralte, vollkommen deprimierte Postings, die an einer grundlegend lebensbejahenden Einstellung des Autors zweifeln lassen. Ein Blick in die Sidebar, auf das seit April nicht entfernte Banner der re:publica, erzählt den Rest der Geschichte. Außerdem ist die Seite häßlich. Braun und Gelb. Passt vielleicht zur momentanen politischen Lage, trotzdem und gerade deswegen häßlich. Es stellt sich die Frage, die ich mir schon seit einem Jahr stelle: Was nun?

Mein Studium ist seit August 2008 abgeschlossen, in diesem Zeitraum sind auf dieser Seite neun(!) neue Postings erschienen. Ich muss also unheimlich beschäftigt gewesen sein. Nur – mit was? Die Dissertation war’s jedenfalls nicht, bisherige Bilanz: Kein Wort, keine Idee. Webseiten waren es auch nicht, jedenfalls keine nennenswerten, Bilanz dort: Geld verdient, aber nicht kreativ gewesen. Musik? Ja, allerdings nicht in dem Maße, dass es eine einjährige Abstinenz vom Leben rechtfertigt. Sport? Nein. Liebe? Viel Durcheinander, leider nichts, was ich später meinen Kindern erzählen würde. Also Nein. Job? Klar, der hat mich sehr in Beschlag genommen, sehr viel mehr, als mir lieb ist, wirklich bewegt habe ich dort aber nichts. Eine Festanstellung scheint der entschlossenste Schritt Richtung Unglück zu sein, den jemand wie ich gehen kann. Und sonst so? Ich rauche noch. Und trinke zuviel.

Es muss sich also etwas ändern. Zuallererst muss das Album fertig werden. Es braucht einen Namen, zwei neue, vielversprechende Songs wollen aufgenommen werden, es braucht ein Cover, Fotos, noch ein paar Klavierspuren, ein paar Orgelspuren, dann muss es gemischt und gemastered werden. Danach sollte ich die Diss in Angriff nehmen. Dort brauche ich ein Thema und ein Exposé. Beides sollte bis Mitte 2010 geschafft sein. Weiterhin möchte ich hier wieder mehr schreiben und mehr belangloses Zeug verlinken. Hat jemand noch andere Wünsche oder Vorschläge, was ich tun könnte, um wieder ein wenig kreativer zu werden? Jemand ne Idee für meine Dissertation (Möglichst jemand, der meine Magisterarbeit wenigstens ansatzweise gelesen hat – hier, meine erste Veröffentlichung)?

Ich hoffe, dass das nicht wieder nur ein antriebsloser Versuch ist, der übermorgen im Sande verläuft. Und wenn schon – dann ist’s immerhin ein Versuch!

15 Millionen Views bei YouTube…

…ist eigentlich das beste, was der Kirche heutzutage so passieren kann. Oder?

http://www.youtube.com/watch?v=4-94JhLEiN0

Gemischtes Doppel #2

Kino.to - Tino K.O.

Aargh!

Wurlitzer… Star Wars. Alles.

Direkt-Star-Wars.

27.12. – Send More Cats im Lux

Send more Cats

Unsere Band hat nun einen Namen. Send More Cats. Und wir haben einen weiteren Gig. Am Samstag, den 27.12. im LUX, Schlesische Straße 41 in Kreuzberg. Als kleiner Vorgeschmack hier ein Auszug der denkbar ungünstigen Aufnahme vom ersten Gig in der Junction Bar.

Enough.

Für alle, die es noch nicht wissen…

…am Sonntag, den 7. Dezember spiele ich gegen 22.00 Uhr mit meiner neuen Band, deren wichtigsten Teil ich bis jetzt noch nicht kenne, in der Junction-Bar, Gneisenaustraße 18, 10961 Berlin. Eintritt: 5 Tacken.

Kommt zahlreich! Wird bestimmt… lustig, spannend, ein Experiment, whatever.

Rollin

i like it.

Technikspielereien sind einfach meins…

OSX Server on iPhone via VNC

OSX Server on iPhone via VNC

Falls jemand ne WG in Berlin sucht…

http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Berlin-Kreuzberg.1337258.html